Olivenöl

01. Juli 2014

aceitunasINCI-name: Olea Europae Fruit Oil Bei uns erhalten sie den „Klassiker“ der Öle in folgenden Qualitäten: - nativ extra - nativ extra BIO - raffiniert - raffiniert BIO für die Anwendung im kosmetischen und pharmazeutischen Bereich sowie natürlich für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie. Ursprung: Italien, Spanien, Griechenland Sobald man „Olivenöl“ hört, denkt man an eine wunderschöne mediterrane Landschaft, die durch die typischen Olivenbäume ihren eigenen Charakter bekommt. Tatsächlich finden sich die ältesten Spuren der Olivenölgewinnung auf Kreta wieder. Auf der größten griechischen Insel wurden 3500 v.Chr. die ersten Olivenbäume gezielt für die Ölgewinnung angebaut. Doch trotz der direkten geschichtlichen Verbindung zu Griechenland, ist, anders als man erwartet, Spanien mit 25% Weltmarktanteil der größte Produzent für Olivenöl. Weltweit gibt es geschätzt 850 Millionen Olivenbäume. Davon stehen circa 480 Millionen Bäume auf europäischem Grund. So werden von durchschnittlich weltweit 2,77 Mio. Tonnen produzierten Olivenöl 80 % (2,18 Mio. mt) in der EU produziert. Hinter Weltmarktführer Spanien, folgt Italien auf dem zweiten  und Griechenland auf dem dritten Platz der Produktionsländer. Das Öl ist eines der weitest verbreiteten Speiseöle und unverzichtbar in der mediterranen Küche. Durch seine vielseitigen Namen und Qualitäten sind die meisten Kunden unschlüssig, welche Qualität am besten zu den gestellten Anforderungen passt; daher erklärt OPW Ihnen den Unterschied zwischen den einzelnen Qualitätskategorien. Erst einmal müssen die Früchte des anspruchslosen und lebenszähen Ölbaums gepresst werden. Je nach Sorte hat das Fruchtfleisch der Olive einen Ölgehalt von 14 – 40%, im Durchschnitt liegt der Ölgehalt jedoch bei ca. 14 - 25%.  Besonders ist, dass der Anteil der Ölsäure bei 70 – 85 % liegt, was unter den Ölen der Ölsäure-Linolsäuregruppe einzigartig ist. Neben Palmitinsäure (9,4%) und Linolensäure (4,0 %) ist ein weiteres besonderes Merkmal der Anteil von bis zu 0,7 % Squalen (eine organische, ungesättigte Verbindung der Triterpene, die im Bereich des menschlichen Stoffwechsels eine wichtige Rolle spielt), die das Olivenöl charakterisieren. Olivenoel_Fettsaeurezusammensetzung Das beste Öl wird bei Temperaturen von 20-25 °C mit wenig Druck gepresst, anschließend mit Hilfe einer Zentrifuge von Verunreinigungen befreit und raffiniert. Folglich erhält man ein farbloses Öl. Sobald man den Pressdruck erhöht, wird das Öl gelblicher; es hat aber immer noch eine sehr gute Qualität und bei weiterer Erhöhung des Pressdrucks gewinnt man letztendlich ein dunkelgelbes, fast schon braunes Öl. Ein besonders wichtiger Aspekt für die Qualität der Öle, ist der Reifegrad der Oliven. Je besser die Reife, desto besser auch die Qualität des Öls. Neben der Eigenschaft als Speiseöl, wird Olivenöl im kosmetischen Bereich zur Herstellung von Cremes, Haar- und Hautölen sowie Seifen genutzt. Es deckt zudem den pharmazeutischen Bereich für Salben ab und zusätzlich wird es in der Technik zur Produktion von Schmiermitteln genutzt. Trotz der vielseitigen Anwendung ist der Hauptabsatzmarkt die Lebensmittelindustrie. Als Zusatz in Salaten oder zum Backen und Kochen, bis hin zu eingelegten Spezialitäten, es führt kein Weg am Olivenöl vorbei. Zusammengefasst die bekanntesten und wichtigsten Qualitäten des Olivenöls: • Natives Olivenöl extra: Zur Pressung werden nur die perfekt gereiften Oliven verwendet. Extra natives Olivenöl kommt aus der ersten Pressung, hat einen einwandfreien Geschmack und einen Anteil von max. 0,8 g freien Fettsäuren. Der Anteil der Fettsäuren ist für die Deklaration gesetzlich vorgeschrieben! Durch den niedrigen Anteil der Säuren, ist das Öl sehr gut für die menschliche Gesundheit. • Natives Olivenöl: Für dieses Öl verwenden die Ölmühlen die etwas reiferen Oliven.  Maximal 2 g der freien Fettsäuren dürfen laut der EU-Verordnung in einem nativen Olivenöl enthalten sein. Sowohl native, als auch extra native Öle werden bei der Gewinnung sehr schonend und ohne Wärmezufuhr gepresst. • Raffiniertes Olivenöl: Hier werden die Oliven vor dem eigentlichen Pressvorgang erhitzt, um die Ölausbeute beim Pressvorgang zu erhöhen und unter hohem Druck gepresst. Bei der anschließenden Raffination wird das Öl entsäuert und desodoriert um die während des Pressvorganges ebenfalls ausgepressten Farb- und Schleimstoffe sowie die freien Fettsäuren wieder aus dem Öl zu extrahieren. Daher ist das Öl nicht mehr naturbelassen, erhält  eine längere Haltbarkeit und der Geschmack wird neutral. Leider verliert das Öl durch die Raffination seine wertvollen Fettsäuren (max. 1 g) und Inhaltsstoffe, wie z.B. natürliche Vitamine. Bei OPW erhalten Sie Olivenöl in verschiedenen Qualitäten. Wenn wir unser Öl als kaltgepresst deklarieren, so garantieren wir Ihnen auch, dass die Herstellung schonend und bei niedrigen Temperaturen durchgeführt wurde. Wie auch schon bei unserem Mandelöl, Traubenkernöl, Leinöl, Leindotteröl und Kürbiskernöl legen wir besonderen Wert auf die Verwendung von regionalen Produkten, um unsere Nachbarländer im europäischen Raum zu fördern. Sollten Sie Fragen haben oder möchten gerne noch mehr Informationen zu unserem Olivenöl bekommen, so ist das OPW- Team für Sie da!

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