Fett im Check

20. Juli 2018

Gutes Fett, böses Fett – welche Fette machen dick und welche schützen vor Herzinfarkt? Mit dieser Frage beschäftige sich die Zeitschrift „FOCUS“ in seinem Artikel vom 20.07.2018, der Fett-Mythen entlarvt und Neues entdeckt.

Wer sich gesundheitsbewusst und ausgewogen ernährt, beschäftigt sich auch tagtäglich mit dem Pro und Kontra des Fettverzehrs. Im aktuellen „FOCUS“ steht:

„Freispruch für das Fett! Es ist zu Unrecht als Dickmacher verschrien.“

Ganz klar – Fett ist ein Energielieferant – der menschliche Organismus benötigt aber die essentiellen, ungesättigten Fettsäuren als Baustein für den Organismus und als Trägerstoff, um die fettlöslichen Vitamine A,D, E & K aus den Nahrungsmitteln aufzunehmen.
Sogenannte „Fettpolster“ schützen unsere inneren Organe vor Stößen und fetthaltige
Bio-Membranen umhüllen die Fortsätze der menschlichen Nervenzellen und ermöglichen eine schnelle Reizweiterleitung. Ohne Fett geht es also nicht!

Fettsäuren – die Bausteingruppen der Fette

Viel wichtiger ist es zu differenzieren, welche Fette wir verzehren. Denn Fett ist nicht gleich Fett.
Grob unterteilt lassen sich Fette in 4 Bausteingruppen splitten:

  • Gesättigte Fettsäuren
  • Einfach ungesättigte Fettsäuren
  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren
  • Transfettsäuren

Am einfachsten lassen sich gesättigte und ungesättigte Fettsäuren voneinander unterscheiden. Denn Öle, die viele ungesättigte Fettsäuren enthalten, sind schon bei Raumtemperatur flüssig und werden überwiegend aus Saaten und Nüssen gewonnen.
Dieser Produktgruppe werden eher gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben.

Butter oder Margarine enthalten hingegen überwiegend gesättigte Fettsäuren und sind bei Raumtemperatur fest.

OMEGA-3 vs. OMEGA-6 – das Verhältnis macht´s

Die Empfehlung der Experten geht klar zu Ölen, die einen hohen Anteil an OMEGA-3-Fettsäuren enthalten. Hierzu gehören Leinöl, Rapsöl aber auch Mandelöl und Walnussöl.

Aber erst wenn das Verhältnis der aufgenommenen OMEGA-3- und OMEGA-6-Fettsäuren stimmt (optimal ist ein Verhältnis von 1:3), kann man von einer ausgewogenen Fett-Ernährung sprechen.
In Deutschland liegt das durchschnittliche Verhältnis aktuell bei 1:15 bis 1:30. Um hier entgegenzuwirken, empfiehlt sich der „Ölwechsel“ in der heimischen Küche. Anstatt Sonnenblumenöl sollte man Mandelöl, Walnussöl, Leinöl oder Rapsöl einsetzen.

Das Team der OPW Ingredients steht Ihnen natürlich auch jederzeit beratend zur Seite.

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