In ist was out ist!

04. Mai 2018

"Frei von" oder "Free from": Gluten, Laktose oder Low-Carb, noch vor knapp zehn Jahren konnte kaum jemand etwas mit diesen Begriffen anfangen. Doch mittlerweile hat sich das Bewusstsein der Menschen zu ihrer Ernährung grundlegend geändert. Während noch vor ein paar Jahren Produkte damit beworben wurden, was sie „extra“ enthalten - man erinnert sich beispielsweise an die Milchschnitte mit der „extra Portion Milch“ - so ist es knapp zehn Jahre später genau umgekehrt - in ist was out ist!

Was steckt hinter Free from?

Unter "Free from" versteht man folgende Produkte:
  • glutenfrei
  • laktosefrei
  • zuckerfrei
  • frei von Gentechnik (GMO FREE)
  • frei von Farb- und Konservierungsstoffen
  • u.v.m.
Zurzeit erleben diese Produkte einen regelrechten Boom. Doch woran liegt das? Handelt es sich einfach nur um einen Trend, wachsende Unverträglichkeiten oder ist es doch etwa der kritische Umgang und die Auswahl an gesunden Lebensmitteln? Mittlerweile zieren immer mehr „Free-from-Labels“ die Produkte in unseren Supermärkten. Ob glutenfreies Brot, laktosefreie Milch oder low-carb Nudeln In erster Linie richten sich diese Produkte an individuelle Ernährungsbedürfnisse sensibler Konsumenten, trotzdem steht auch ein gesunder und bewussterer Umgang mit Lebensmitteln für einen modernen Lifestyle. Mehr als die Hälfte aller glutenfreien Konsumenten leiden NICHT an Unverträglichkeiten, aber geben an durch eine glutenfreie- und / oder Low-carb-Ernährung, ein besseres Lebensgefühl zu haben.

Wissen was drin ist!

Jahre lang (über-) füllten industriell hergestellte Fertigwaren, vollgepackt mit Konservierungsstoffen, Farbstoffen & Co. unsere Supermarktregale. Doch nach zahlreichen Lebensmittelskandalen bei denen wir Kunden oftmals betrogen wurden und kaum Kenntnis darüber hatten, welche Produkte was enthalten und eben was sie NICHT enthalten, hat sich dieses Bewusstsein anscheinend grundlegend geändert. Nachdem Ende 2014 die LMIV (Lebensmittelinformationsverordnung) in Kraft trat, ist Transparenz das Stichwort. Der Kunde hat ein Recht darauf zu wissen, was er kauft und isst! Hier zeichnet sich ein Wandel ab, da falsche Ernährung einer der Hauptgründe von Krankheiten, Unverträglichkeiten und Allergien ist.

Alternative zu Weizenmehl

Durch das neue Bewusstsein eröffnen sich auch neue Chancen Ernährungsformen zu finden, die hervorragend schmecken und gleichzeitig gesund sind. Beispielsweise wurde jahrelang mit Weizenmehlen gebacken, die für viele ein gesundheitliches Problem darstellen. Doch statt nur auf das Weizenmehl zu verzichten wurden oftmals Produkte aufgrund einzelner Inhaltstoffe komplett ausgeschlossen. Doch das muss nicht sein, denn herkömmliches Weizenmehl lässt sich bestens durch hochwertiges Mandelprotein oder Leinsamenmehl ersetzen. Diese schmecken nicht nur gut sondern sind auch noch gesund.

Das könnte Sie auch interessieren